Antrag Barrierefreiheit

Solange Städteplaner, die selbst keine körperlichen Behinderung oder Einschränkungen haben, entscheiden wie unsere Städte und Gemeinden gestaltet sein müssen, um wirklich barrierefrei zu sein, benötigen wir Hilfe durch Barriere Beauftragte.

Barriere Beauftragte wurden speziell geschult, um beratend tätig zu werden und den Wunsch einer Stadt nach wirklicher Barrierefreiheit für alle Bewohner*innen und Besucher*innen bereits mit in die Planung einfließen zu lassen.

Es geht um mehr, als „nur“ darum wie hoch ist ein Bordstein oder hat die Therme einen Aufzug. Es geht schon darum, wie komme ich dahin, wo ich hin will? Kann ich den Bus benutzen? Wie kann ich mich auf dem Weg zur Bushaltestelle orientieren, wenn ich sehbehindert oder blind bin? Wie ist der Bürgersteig, den ich mit dem Rollstuhl oder dem Rollator benutzen möchte? Stehen Wegplatten hoch?

All dies und noch viel mehr sind Hindernisse, die gesunde Menschen nicht als solche wahrnehmen. Die Barriere Beauftragten sind darauf geschult sie zu sehen.

Leider wissen immer noch zu wenige Gemeinden, Städte und auch Privatpersonen von der Möglichkeit und den Vorteilen dieser kostenlosen Beratung.

Wirkliche Barrierefreiheit fängt bei einer barrierefreien Planung an.

 

Der Weg des Antrages der Grünen Bad König bis zum Beschluss

 Antrag, aufgerufen in der STVV am 6.07.21 TOP 3c

Verwiesen in folgende Ausschüsse:

  • Haupt – und Finanzausschuss

  • Bau- und Planungsausschuss

  • Sozial- , Sport- und Kulturausschuss

09.09.21  STVV TOP 11

Frau Hedwig Seiler begründet den Antrag. Als Antragstellerin bittet sie um Abstimmung über eine geänderte Beschlussformulierung, die sie verliest.
Nach kontroverser Diskussion und Klärung der bestehenden Fragen, wird über die von der GRUNEN-Fraktion gewünschte Beschlussformulierung abgestimmt.
Beschluss:
Die Möglichkeiten der kostenlosen Beratung durch einen ehrenamtlichen Barriere -Beauftragten wird bei allen Planungen von baulichen Maßnahmen der Stadt, soweit erforderlich, von der Stadt Bad König in Anspruch genommen. Als Hinweis für private Bauherren soll auf das Angebot der Sozialverbände aufmerksam gemacht werden.

mmmmmmmmmmmm
Abstimmungsergebnis:

19 Ja-Stimmen
(7SPD,2GRÜNE,7ZBK,3CDU)
2 Stimmenthaltungen
(2ZBK)

 

Ein weiterer Schritt, hin zu einer barrierefreien Stadt – die nächsten Schritte werden folgen

 

 

 

 

 

 

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