Sonnensiedlung – die Energie Plus Siedlung

Noch unter dem ehemaligen Bürgermeister Veith, bewarb sich Bad König bereits im September 2018 als Standort für eine „Energie-Plus-Siedlung“.

Während des Baulandforums der Hessischen Landgesellschaft (HLG) in Karben, an dem auch der Vertreter unserer Stadt teilnahm, wurde die Energie – Plus – Siedlung erstmals thematisiert.

Plus Energie Siedlungen erzeugen, über das ganze Jahr gerechnet,  mehr Energie als sie verbrauchen. Da die Energieerzeugung nicht lastgerecht anfällt, also dann wenn sie benötigt wird, werden Speichermedien eingesetzt.

Anfang November 2018 verkündet Stadtbaumeister Kolja Sparrer in der STVV : “ Bad König kommt als einer von wenigen Orten in Hessen als Standort für eine „Energie-Plus-Siedlung“ in Frage. Dazu wurde die Kurstadt von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung ausgewählt. Als Standort kommt ein Sonnenhang hinter den Bad Königer Hochhäusern und der Straßenmeisterei in Frage, der bereits im Regionalplan als Vorranggebiet für Wohnen ausgewiesen ist.

Wie viele Häuser das Quartier einmal haben könnte, ist noch nicht sicher geklärt.“

Zum Bericht ODW Echo vom 11.11.2018 : Ein Öko-Wohnviertel für Bad König?

mmmmmmmmmmmmmm

Bereits am 19.11.218 erklärt Bürgermeister Veith  in der Bürgerversammlung:

Bad König wurde vom Landesministerium und der HLG (Hessische Landgesellschaft)

als eine von wenigen Kommunen Hessens ausgewählt, in denen eine Plus – Energie – Siedlung gefördert werden kann. Zunächst finden Gespräche zum weiteren Vorgehen statt.

Bad König wird damit eine von 8 Modellkommunen in Hessen.

Lesen Sie hierzu unter folgendem Link: Bürgerversammlung 2018 TOP 3

mmmmmmmmmmmmmmmmm

mmmmmmmmmmmmm

Von der Bewerbung zur Energie Plus Siedlung bis zur Realisierung

mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

19.12.2021 STVV TOP 10

Bauleitplanung der Stadt Bad König – Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Sonnensiedlung

Herr Hoche berichtet aus dem Bau und Planungsausschuss. Der Ausschuss hat den Vorlagen  zugestimmt.

Räumlicher Geltungsbereich der Änderungen des Flächennutzungsplanes im Bereich „Sonnensiedlung“

Punkt 2 Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes soll auf Ebene der vorbereitenden Bauleitplanung  die planungsrechtliche Voraussetzung für die Entwicklung der östlichen Teilfläche des geplanten Wohnquartiers am nördlichen Rand der Kernstadt im Zuge der Aufstellung des gleichnamigen Bebauungsplanes geschaffen werden.

Die Punkte 1,3 und 4 nachzulesen im Link zum Protokoll.

Abstimmungsergebnis: einstimmig

 

STVV TOP 11

Bauleitplanung der Stadt Bad König. Bebauungsplan „Sonnensiedlung“ Aufstellungsbeschluss gemäß §2 Abs.1 Baugesetzbuch  ( Wortlaut des Paragraphen: Die Bauleitpläne sind von der Gemeinde in eigener Verantwortung aufzustellen. Der Beschluss, einen Bauleitplan aufzustellen, ist ortsüblich bekannt zu machen.)

Räumlicher Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Sonnensiedlung“

Punkt 2:  Mit dem Bebauungsplan sollen auf Ebene der verbindlichen Bauleitplanung die bauplanrechtlichen Voraussetzungen für die städtebauliche Entwicklung des Wohnquartiers „Sonnensiedlung“ am nördlichen Rand der Kernstadt auf der Grundlage des hierzu erstellten städtebaulichen Konzeptes geschaffen werden. Das Planziel des Bebauungsplanes ist die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes gemäß § Baunutzungsverordnung (Bau NVO) sowie die Sicherung einzelner Flächen für gemischte und nicht störende gewerbliche Nutzung, für die Errichtung einer Kindertagesstätte sowie die Sicherung und Erschließung und der zugehörigen Grün- und Freifläche im Quartier. Hinzu kommen Festsetzungen, die auf das übergeordnete Ziel der Entwicklung einer Energie Plus Siedlung abstellen.

Die Punkte 1,3 und 4 nachzulesen im Link zum Protokoll.

Abstimmungsergebnis: einstimmig

mmmmmmmmmmmmmm

25.11.21 Sitzung des Bau- und Planungsausschusses (B.U.P.)

TOP 3 Bebauungsplan der Sonnensiedlung

TOP 4 Änderung des Flächennutzungsplanes

Frau Schenk und Herr Adler vom Planungsbüro Fischer erläutern anhand ihrer Präsentation die städtebaulichen Überlegungen zum Projekt.

Alle aufkommenden Fragen werden von den Städteplanern beantwortet . Der Räumliche Geltungsbereich der Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich der Sonnensiedlung, werden anschaulich durch Skizzen verdeutlicht.

Der Bau- und Planungsausschuss stimmt den Änderungen einstimmig zu.

Link zum Protokoll 25.11.21 B.u.P

mmmmmmmmmmmmmmmmmm

20.05.21

Bürgermeister Muhn erklärt auf Nachfrage in der STVV,

das Planungsbüro Fischer aus Wettenberg-Krofdorf hat bereits mit der Bebauungsplan-Erstellung begonnen. Parallel dazu wird das Energiekonzept erstellt. Die Grundstücksankäufe durch die HLG sind in der Vorbereitung.

Zum Protokoll über den folgenden Link STVV TOP 2 Mitteilungen

mmmmmmmmmmmm

10.12.20

Bürgermeister Muhn teilt in der STVV ( Stadtverordnetenversammlung)mit, das Vergabeverfahren für das Energiekonzept der Sonnensiedlung ist abgeschlossen. Die Bauleitplanung soll noch in diesem Jahr  erfolgen.

Zum Protokoll über den folgenden Link STVV TOP Mitteilungen 

mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

30.09.20

Der erste Meilenstein ist der Workshop – hierzu veröffentlicht die HLG die folgenden Informationen, die über den jeweiligen Link, in grüner Schrift, nachfolgend eingestellt sind

  • Präsentation  Plus Energie Siedlung

  • Info – Flyer Plus Energie (2018)

  • Der Leitfaden „Baulandentwicklung – Wege zum Plus-Energie-Standard“ (2018) richtet sich vor allem an interessierte Kommunen und bietet auf 20 Seiten eine informative Übersicht zu den Aspekten der Plus-Energie-Siedlung. Eine geplante, praxisorientierte Neuveröffentlichung wird insbesondere auf die Erfahrungen aus den 8 Modellprojekten eingehen.

  • Die „Plus-Energie-Bausteine“ für Wohnen und Gewerbe (beide 2020) bieten detaillierte Informationen zu allen relevanten Themenfeldern wie Energie, Mobilität, technische Infrastruktur, Freiraum, Soziales. Sie benennen eine Fülle von planerischen, technisch-baulichen und organisatorischen Maßnahmen und beschreiben deren Wirkung. Die steckbriefartigen Maßnahmenblätter sind umfassend informativ. In der Praxis entwickelt sich die „Plus-Energie-Bilanz“ der Projekte um so positiver, je geschickter die jeweils geeigneten Bausteine miteinander kombiniert werden

mmmmmmmmmmmm

August 2019

Dr. Kunzelmann, Geschäftsführer des HLG ( Hessischen Landgesellschaft ) überreicht Bürgermeister Axel Muhn als Stellvertreter der Stadt Bad König die Urkunde

„Stadt Bad König Modelkommune Plus Energiesiedlung Hessen“

Im Bericht schreibt die HLG (Hessischen Landgesellschaft):

Nachdem in der Lokalzeitung zu lesen war, dass eine Plus-Energie-Siedlung entstehen könnte, seien sogleich die ersten Anfragen dazu per E-Mail und Telefon im Rathaus eingegangen, erklärt Bürgermeister Muhn. „Eine solche Siedlung ist ein bisschen teurer als ein konventionelles Haus, aber unseren Bürgern liegt die Plus-Energie-Siedlung als eine Investition in eine bessere Zukunft offenbar am Herzen. Die Menschen sind bereit, dafür ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, zumal sich die geringen Mehrkosten in wenigen Jahren durch geringeren Verbrauch amortisieren. Wir liegen zwischen zwei Ballungsräumen, zwischen Frankfurt und Rhein-Main sowie Heidelberg und Rhein-Neckar. Beide Städte sind sehr gut mit der Bahn angebunden. Wir sind Wohnstandort für Menschen, die zwar im Ballungsraum arbeiten und dort gutes Geld verdienen, die aber eben nicht in der Stadt leben möchten, sondern im ländlichen Raum. Diesen Menschen bieten wir etwas – und wir haben für sie sogar noch einen Kindergarten, zumindest in der Planung, die als Konzept durch die Zero Emission GmbH bereits erstellt wurde.“

Lesen Sie dazu unter dem folgenden Link  Investition in eine bessere Zukunft

mmmmmmmmmmmmmmm

27.06.2019

Das Wohngebiet „Am Sonnenhang“ wird als Plus – Energie – Siedlung in Zusammenarbeit vom städtischen Bauamt mit der Hessischen Landgesellschaft (HLG) und den Fachplanern entwickelt. Dazu soll der Vertrag zur Bodenbevorratung unterzeichnet, im Rahmen der Erschließung ein Energiekonzept erstellt werden und die dafür erforderlichen Schritte, insbesondere die Auswahl möglicher Förderprogramme und die Einbindung externer fachlicher Unterstützung, in enger Abstimmung mit dem Magistrat erfolgen.

Einstimmig Zustimmung

Zum Protokoll über den folgenden Link Protokoll TOP6

mmmmm

10.04.2019

In einem Bericht des Odenwälder Echo heißt es: Ein ambitioniertes Konzept, das aber nach Einschätzung von Bürgermeister Axel Muhn bestens zu Bad König passt: Schließlich setze das Heilbad in seinem Leitbild auf die Positionierung als „Gesundheitsstadt“. Dazu gehören, so Muhn, „eine intakte Umwelt, und der Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Reinhaltung unserer Luft – für uns ganz natürlich ein Thema“.

Zum Bericht unter folgendem Link:  „Plus-Energie-Siedlung“ am Sonnenhang

mmmmm

05.04.2019

Im Wiesbadener Wirtschaftsministerium nehmen die Vertreter der acht hessischen Modellkommunen an einer Auftakt- und Informationsveranstaltung zur Errichtung von Plus-Energie-Siedlungen teil.

Auch Bad König ist ,  als eine der 8 Modelkommunen in der eine solche Siedlungen entstehen wird, die mehr Energie erzeugt, als ihre Bewohner verbrauchen, durch Bürgermeister Muhn vertreten.

Dr. Kunzelmann, Geschäftsführer des HLG ( Hessischen Landgesellschaft ) nennt den Bau solcher Siedlungen eine Pionierarbeit : „Instrumente zum Aufbruch in die Plus-Energie-Zukunft sind nicht nur die Vergabe von Fördermitteln, sondern vor allem die Mobilisierung von Fachkompetenz, Moderationsleistungen und Netzwerkbildung. Deshalb stellt sich die Hessische Landgesellschaft (HLG) ihrer Verantwortung als Landesunternehmen, das derzeit über 200 Wohngebiete in Hessen entwickelt, dieser Aufgabe, die Kommunen in der Entwicklung der Plus-Energie-Siedlungen federführend zu begleiten“.

Staatssekretär Jens Deutschendorf, neuer Aufsichtsratsvorsitzender der HLG, sprach bei der Auftaktveranstaltung in Wiesbaden davon, dass die Plus-Energie-Siedlungen zwar einen großen Beitrag leisten könnten, auch den Wärmebedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen zu decken. Allerdings „gibt es diese Siedlungen noch nicht als Konfektionsware. Wir müssen die besten Konzepte zur Planung, zur Finanzierung, zum Bau und zum Betrieb erst noch entwickeln“,

Im vorigen Jahr“, sagte Martina Klärle, „haben wir als HLG gemeinsam mit dem Ministerium, mit dem House of Energy in Kassel und mit der LEA den ersten Leitfaden für die Planung solcher Plus-Energie-Siedlungen in Deutschland vorgelegt.“ In fünf Jahren solle auf jedem zweiten Baugebiet, das die HLG mit einer hessischen Kommune entwickelt, eine Plus-Energie-Siedlung entstehen, wünschte sich Martina Klärle und erläuterte: „Eine Kommune muss vor der Entwicklung eines Baugebietes entscheiden, ob dort eine Plus-Energie-Siedlung entstehen soll. Darum ist es wichtig, viele Fragen rechtzeitig zu stellen und zu beantworten. Wer die Plus-Energie-Siedlung nicht von Anfang an denkt, der macht sie teuer.“ Zum Beispiel müsste schon in der Planung an die Leitungsrechte für das Nahwärmenetz und die Stellplätze mit Ladesäulen für die E-Mobile gedacht werden. Alle Grundstücke müssten untereinander an das multi-direktionale Energienetz für Strom und Wärme angeschlossen werden, damit überschüssige Energie in der ganzen Siedlung abgenommen werde. Auch das Betreibermodell für ein gemeinsames Kraftwerk und die Organisation des Energiehandels müssten schon in der Planung des Baugebiets bedacht werden, sagte Martina Klärle. Schon die Arbeit am Leitfaden habe einmal mehr offenbart, dass es nicht das eine Ideal-Modell einer Plus-Energie-Siedlung gebe, sondern eine Vielzahl an Konzepten mit ihren jeweiligen Für und Wider, die sich zu einem Gesamtwerk zusammenfügen ließen.

Lesen Sie hierzu unter dem folgenden Link: HLG – acht hessische Kommunen

mmmmmmmmm

mmmmmmmmm

mmmmmmmmmmm

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel